Was ist Stand-Up-Paddling?

Kanu und Kajak kennt eigentlich jeder, aber was genau versteht man unter der neuen Trendsportart SUP? Bei der Wassersportart Stand Up Paddling (abgekürzt SUP) steht man aufrecht auf einer Art Surfbrett und bewegt sich mit einem langen Stechpaddel vorwärts bzw. seitwärts auf Wasser. Einfach mal an einem Badesee mit SUP-Verleihstation ausprobieren: rauf auf’s Brett, Paddel in die Hand und los geht’s! Macht durchaus Spaß! Und wer nicht gleich die nötige Balance hat und vom Brett fällt, kann sich bei sommerlichen Temperaturen im erfrischend kalten Wasser etwas abkühlen!

Voraussetzungen für das Stand-up-Paddling

Wer mit dem Paddeln anfangen möchte, muss auf jeden Fall gut schwimmen können und keine Scheu vor Wasser haben! Auch ist das Tragen einer Schwimmweste zu empfehlen. Auf Wildwasser ist zudem ein Helm obligatorisch! Eine gute physische Kondition braucht man auch, da das Balance halten einerseits und das Paddeln andererseits den gesamten Körper beansprucht. Wer mit dem Wellenreiten beginnen möchte, sollte zudem eine gute Muskulatur an den Armen und am Bauch mitbringen: am Beginn fällt man oft ins Wasser und das Wiederaufstehen bzw. auf das SUP-Board rutschen und aufrichten wird bald sehr anstrengend. Zum Training des Gleichgewichts ist ein Wackelbrett eine gute Idee.

Je nach Wasser- bzw. Außentemperatur ist ein Neopren-Shirt als Schutz vor der Sonneneinstrahlung, ein Kälteschutz in Form von einem Neoprenanzug (Shorty / Fully) oder einem Trockenanzug empfehlenswert. Zudem sollte man im Sommer geeigneten Sonnenschutz auf dem Kopf tragen und eine Sonnencreme mit hohem Lichtschutzfaktor auftragen. Ein wasserdichter Behälter (dry bag) oder Beutel für den Transport von Ersatzkleidung, Handy und Geld ist (nicht nur beim Suppen) eine gute Idee! Tolle Farben und unterschiedliche Größen an Dry Bags bietet bspw. Ocean Pack an.

Gewässer

Je nach Revier und Anwendungsart gibt es unterschiedliche Formen und Längen (shapes) bei den SUP-Brettern. Ein SUP-Board für ein Wettrennen (Race) ist besonders lang und schmal. SUP-Boards für anspruchsvolle Touren auf Seen, auf langsam fließenden Flüssen oder glattem Meer sind eher lang und etwas breiter. Davon unterscheiden sich SUP-Bretter für Wildwasser und für das Wellenreiten deutich, da diese eher kurz und breit sind. Die Größe, das Gewicht und die Erfahrung vom Paddler muss auf jeden Fall bei der Kaufentscheidung eines SUP-Boards berücksichtigt werden.

Grundsätzlich ist in Deutschland auf den meisten Fließewässern das Stand-up-Paddling erlaubt. Ausnahmen bilden Naturschutzgebiete, Talsperren, Parkanlagen und bestimmten Erholungsgebieten bzw. Baggerseen. Am Besten vor dem paddeln bei der örtlichen Wasserwacht oder im Rathaus nachfragen! In jedem Fall Verbotsschilder vor Ort (z.B. auf der Isar in München) beachten, da Du Dich in Lebensgefahr bringen kannst!

Wie so vieles in Deutschland, gibt es auch Befahrungsregeln in Form von behördlich angeordneten Regelungen und freiwilligen Selbstbeschränkungsmaßnahmen, um andere Verkehrsteilnehmer (und sich selbst) nicht zu gefährden. Befahrungsregeln für Gewässer in Deutschland und Europa bietet der Deutsche Kanu-Verband an unter www.kanu.de . Wer mit dem SUP auf einer Schifffahrtsstraße unterwegs ist, dem müssen Zeichen und Signale bekannt sein. Der Elektronische Wasserstraßen-Informationsservice bietet hierzu vertiefende Informationen unter www.elwis.de an.

Hardboard vs. Inflatable SUP

Man unterscheidet grundsätzlich die klassischen „harten“ SUP-Hardboards wie bspw. aus Carbonfaser und aufblasbare SUPs aus „Gummi“. Nachdem die SUP-Boards bis zu vier Meter lang sind, liegen die Vorteile von einem Inflatable SUP (ISUP) auf der Hand: geringer Platz zur Lagerung zu Hause und einfacher Transport im Kofferraum oder auf Reisen im Zug oder Flugzeug. Auf die Vor- und Nachteile wird ausführlich zu einem späteren Zeitpunkt eingegangen.

Qualität von SUP-Boards

Wie bei jeder Sportart gibt es einige bekannte Markenhersteller wie z.B. Fanatic, Mistral, Naish, Starboard, die qualitativ hochwertige Boards und praxiserprobtes Material verkaufen, sowie zahlreiche Newcomer, die mitunter ein gutes Preis-Leistungsverhältnis anbieten. Bei No-Name-Anbietern, die man mittlerweile in fast jedem Baumarkt und auf Auktionsplattformen feil geboten bekommt, stimmt leider die Qualität der SUP-Boards und Paddel nicht immer! Das trübt mal schnell den Paddelspass und oftmals kommt man zu der altbekannten Erkenntnis, dass wer billig kauft, meist zweimal kauft!

Check-Liste für das Suppen

  • SUP-Board
  • Paddel
  • Finne
  • Pumpe (bei ISUP)
  • Flickzeug (bei ISUP)
  • Tragegurt
  • Badehose / Badeanzug
  • Neopren / Trockenanzug
  • Kälteschutz / Sonnenschutz
  • Dry Bag
  • Handtuch
  • Ersatzkleidung
  • Kopfbedeckung
  • Sonnenbrille
  • ausreichend Getränke
  • Obst, Müsli- oder Schokoriegel als Energielieferant

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Wassersport-Atlanta.de bietet alle SUP Hardboards und aufblasbaren Stand-Up-Paddling Boards (ISUPs) von der renommiert Wassersportmarke Mistral im SUP-Shop an.